Kategorie:Zutrittskontrollsysteme

Aus Snow & Tech
Wechseln zu: Navigation, Suche

Zutrittskontrollsysteme

Zutrittskontrollsysteme, abgekürzt ZKS, haben die Aufgabe das Betreten Unbefugter von Räumen, Arealen oder Gebäuden zu verhindern und gleichzeitig berechtigten Personen Einlass zu gewähren.

Die Techniken, mit denen Zutrittskontrollsysteme arbeiten, sind vielfältig: Über verschiedene Identifikationsverfahren von mechanischen und mechatronischen Schließelementen an Türterminals bis hin zur Biometrie für hohe Sicherheitsstufen. Weiterhin finden sich neben den räumlich-zeitlichen Zutrittskontrollen auch Lösungen für Netzwerke und Rechner.

Ebenso wie die Technologie der ZKS sind die Einsatzgebiete äußerst vielfältig.

Zur Auswahl des richtigen Zutrittskontrollsystems müssen im Vorfeld verschiedene "W-Fragen" beantwortet werden. Welches Bedrohungspotenzial ist zu erwarten? Welche Infrastruktur ist vorhanden, welche baulichen Maßnahmen müssen integriert werden? Welche möglichen Sicherheitslücken treten auf? Bei den Betriebsarten von Zutrittskontrollsystemen unterscheidet man grundsätzlich zwischen Verifikation und Identifikation

Verifikation

  • beinhaltet die Bestätigung der Identität der Person, für die sie sich ausgibt
  • führt einen Abgleich der präsentierten Daten mit einem zuvor abgelegten Datensatz durch (1:1-Vergleich)

Identifikation

  • Ermittlung, um welche Person es sich handelt
  • Vergleich die aktuellen Benutzerdaten mit allen gespeicherten Daten der anderen Benutzer (1:n-Vergleich)
Zutrittskontrollsystem Skilift.jpg


Normen und Richtlinien

Für die Errichtung und Betreibung von Zutrittskontrollsystemen gelten folgende Normen und Richtlinen:

1. Normen auf deutscher und europäischer Ebene

  • EN 50133-1 / DIN VDE 0830 Teil 8-1:2003-09 "Zutrittskontrollanlagen für Sicherungsanwendungen, Teil 1 Systemanforderungen"
  • EN 50133-2-1 / DIN VDE 0830 Teil 8-2-1:2001-08 "Zutrittskontrollanlagen für Sicherungsanwendungen, Teil 2 - 1: Allgemeine Anforderungen an Anlagenteile"
  • EN 50133-7 / DIN VDE 0830 Teil 8-7:2000-04 "Zutrittskontrollanlagen für Sicherungsanwendungen, Teil 7: Anwendungsregeln"

2. Richtlinien

2.1 VdS-Richtlinien
  • VdS 2353:2004-06 "Richtlinien für die Anerkennung von Errichterfirmen für Zutrittskontrollanlagen"
  • VdS 2358:2002-07 "Richtlinien für Zutrittskontrollanlagen, Teil 1: Anforderungen"
  • VdS 2367:2004-06 "Richtlinien für Zutrittskontrollanlagen, Teil 3: Planung und Einbau"
2.2 BSI-Richtlinien (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik)
  • TL 03402 (BSI 7550):2005-10 "Anforderungen an Zutrittskontrollanlagen"
  • TL 03403 (BSI 7551):2004-06 "Zutrittskontrollanlagen − Richtlinien für die Projektierung und Ausführung"

Techniken

Art des Systems Beispiele Merkmale
Mechanische und mechatronische Systeme Schließsysteme in Türanlagen, wie z.B. Bluekey-Systemtechnik Elektrische Verschaltung in der Schließanlage
Kontaktbehaftete Systeme Tastaturabfrage Zutrittskontrollen über Magnetstreifenkarten Speicherchipkarten intelligente Speicherchipkarten Prozessorchipkarten Elektrische Verschaltung in Terminals Ohne Sicherheitslogik, z.B. Krankenkassenkarte

(EEPROM)Festverdrahtete Sicherheitslogik, z.B. Kreditkarte Geldinstitut
Telefonkarte Integrierte Chipkarte (smartcard) mit Mikroprozessor

RAM, ROM, EEPREOM und seriellem Ein- und Ausgabeport ||
Blockschaltbild Speicherchipkarte
Berührungslose Systeme Prozessorchipkarten Handys Transponder Energieübertragung meist induktiv, Datenübertragung induktiv oder kapazitiv, RFID Technik
RFID Technik
Bluetooth Mobiltelefon Bluetooth Passwortabfrage oder MAC Adressenabfrage
Biometrie Iriserkennung Fingerabdruckscan Handflächenerkennung Stimmerkennung Handvenenmuster Bitcodierte Abfrage mittels Abtastung
Biometrik Übersicht

Möglichkeiten für Skibetreiber

Ein weiterer Anwendungsbereich der Zutrittskontrollsysteme ist der Einsatz in Skigebieten. Hier wirken sehr unterschiedliche Anforderungen an die Technik. Neben der Wetterfestigkeit durch den Außeneinsatz und den extremen Temperaturen, sind hier vor allem die hohe Intervallbelastbarkeit und die hohe Ausfallsicherheit zu nennen. Desweiteren sind ökologische Punkte zu beachten. So ist die magnetische Belastung für Skigäste möglichst klein zu halten u.Ä..

Einige der wichtigsten Planungsaspekte eines ZKS an Skiliften sind:

  • Sicherstellung Personenvereinzelung
  • Ein- oder Zweirichtungs-Betrieb
  • Eingangsrichtung änderbar
  • Hoher Personendurchsatz
  • Wartungsfreie Mechanik
  • Karten ohne Pfandsystem
  • Tickets auf RFID-Basis (berührungslos) in Form von Plastikkarten, Pappkarten, Schlüsselanhängern oder Armbändern
  • Integriertes Kassensystem
  • Speicherung von Kundendaten
  • Softwareseitige Steuerung zur Vermeidung von Ticketmissbrauch

RFID Technik

Radio Frequency Idenfication (funkkbasierte Erkennung) gehört zu den kontaktlosen Erkennungssystemen, welche in der näheren Vergangenheit in der Logistik und in der Identifikation eine immer größere Rolle gespielt hat. Anwendungsbereiche, in denen die RFID Technik sehr gut einsetzbar ist, sind z.B.:

  • Zugangskontrolle
  • Warenverfolgung
  • Dokumentenerkennung
  • Mautstellen (z.B. Skilifte)
  • Personen-Nahverkehr

Grundsätzlich besteht die Einheit aus einem passiven oder aktiven Transponder und Lesegeräten. Der Datenaustausch erfolgt über magnetische bzw. elektrische Felder. Die Transponder beinhalten dabei codierte Daten von Personen oder Gegenständen, die von den Leseeinheiten kontaktlos empfangen und ausgewertet werden.

kundenspezifische Bewegungsprofile

Sogenannte "Data on card Systeme" bieten Skipassanbietern und Hotelmanagements eine Möglichkeit viele unterschiedliche Daten ihrer Kunden zu sammeln. Durch die RFID Technik können Bewegungsprofildaten gesammelt und evaluiert werden um beispielsweise individuell angepasste Angebote zu erstellen. In diesem Bereich muss jedoch das Thema Datenschutz angesprochen werden. Mithilfe der RFID Technik und Scannern (z.B. auf der Skipiste) können sich Personen nicht mehr unerkannt bewegen und die jeweiligen Kundendaten können missbraucht werden. Zwar werden neuere Systeme durch AES-Standard mit 128-Bit verschlüsselt übertragen, trotzdem fordern Datenschützer das Auslesen von Daten einzelner Personen durch RFID Technik zu untersagen.

Lernfeldrelevanz

Aus den Rahmenlehrplänen für die Elektroberufe von 2003 ergeben sich folgende Grundsätze:


  • Didaktische Bezugspunkte sind Situationen, die für die Berufsausübung bedeutsam sind (Lernen für Handeln)
  • Den Ausgangspunkt des Lernens bilden Handlungen, möglichst selbst ausgeführt oder aber gedanklich nachvollzogen (Lernen durch Handeln)
  • Handlungen müssen von den Lernenden möglichst selbstständig geplant, durchgeführt, überprüft, ggf. korrigiert und schließlich bewertet werden
  • Handlungen sollten ein ganzheitliches Erfassen der beruflichen Wirklichkeit fördern, z. B. technische, sicherheitstechnische, ökonomische, rechtliche, ökologische, soziale Aspekte einbeziehen
  • Handlungen müssen in die Erfahrungen der Lernenden integriert und in Bezug auf ihre gesellschaftlichen Auswirkungen reflektiert werden
  • Handlungen sollen auch soziale Prozesse, z. B. der Interessenerklärung oder der Konfliktbewältigung, einbeziehen.


Für das Arbeiten in Lernsituationen gelten die folgenden Richtlinien:

Die Schülerinnen und Schüler...


  • arbeiten überwiegend im Team
  • beraten und betreuen Kunden, analysieren Kundenanforderungen zur Konzeption von informationstechnischen Systemen und Anlagen
  • nutzen aktuelle Informations- und Kommunikationssysteme zur Beschaffung von Informatio­nen, Bearbeitung von Aufträgen und Projekten, Dokumentation und Präsentation der Ar­beitsergebnisse
  • konzipieren auch rechnergestützt Änderungen und Erweiterungen elektrotechnischer Syste­me und Anlagen
  • führen auch softwaregestützt technische Berechnungen zur Konzeption informations- und telekommunikationstechnischer Systeme und Anlagen sowie Berechnungen zur Kostenkalkulation durch
  • planen und steuern Arbeitsabläufe und kontrollieren, dokumentieren und bewerten Arbeits­ergebnisse
  • beachten bei der Planung und Durchführung der Arbeit ergonomische, ökonomische, ökolo­gische und gesellschaftliche Aspekte
  • programmieren und konfigurieren Systeme, prüfen die Funktion und die Sicherheitseinrich­tungen
  • übernehmen und übergeben Anlagen, weisen Nutzer in die Bedienung ein und erbringen Serviceleistungen
Lernfeld 10c

Zutrittskontrollsysteme werden im Ausbildungsberuf Elektroniker mit der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik im dritten Lehrjahr behandelt. In der Zielformulierung für das Lernfeld 10c Gefahrenpotenziale ermitteln, Sicherheitssysteme realisieren heißt es: "Die Schülerinnen und Schüler wählen die Komponenten und Geräte für Gefahrenmelde- und Überwachungsanlagen sowie für Zutrittskontrollsysteme aus. Sie berücksichtigen dabei das Einsatzgebiet, ökonomische Aspekte, die Kompatibilität der Komponenten untereinander, die elektromagnetische Verträglichkeit sowie die sichere Detektion bei hoher Falschalarmsicherheit und richtiger Platzierung."

Weiterhin können die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen und Inhalte aus vorangegangenen Lernfelder vertiefen. So sind zum Beispiel im Lernfeld 2 Auftragsplanung, Auftragsrealisierung, Energiebedarf einer Anlage, Sicherheitsbestimmungen, Installationstech­nik, Betriebsmittelkenndaten, Schaltplanarten, Leitungsdimensionierung, Arbeitsorganisation, Kostenberechnung und Angebotserstellung zentrale Inhalte.

Weiterhin werden im Lernfeld 3 steuerungstechnische Grundlagen im Unterricht behandelt. Inhaltli­che Stichworte sind: EVA-Prinzip, Sensoren, Aktoren, Schnittstellen, Wirkungskette, Funktionsbeschreibungen, verbin­dungs- und speicherprogrammierte Signalverarbeitung, logische Grundverknüpfungen, Speicherfunktionen.

Ebenfalls sind im Lernfeld 4 für das Lernfeld 9 bedeutsame Lerninhalte enthalten. Hier stehen informationstechnische Grundlagen im Mittelpunkt, z.B.: Standard- und anwendungsspezifische Software, Installations- und Konfigurationsprozesse von Hard- und Soft­warekomponenten, Werkzeuge und Methoden zur Diagnose und Fehlerbehebung, Datenübertragungsprotokolle.

ausgewählte Lernsituationen

Lernsituation 1: Planung und Errichtung eines Zutrittskontrollsystems am Einstieg eines Sesselliftes

Lernsituation 2: Ökonomische Modernisierung eines Zutrittskontrollsystems eines Skigebietes

Lernsituation 3: Planung und Simulation eines Zutrittskontrollsystems mit kundenspezifischen Bewegungsprofilen eines Bergsporthotels


Durch die Lernsituationen werden aus dem Lernfeld c10 vor allem die Inhaltsstichpunkte – Kundenberatung – Materialdisposition und Kalkulation – Zutrittskontrollanlagen – Normen, Vorschriften und Regeln abgedeckt.

Die Einordung der Thematik von ZKS bietet sich im Anschluss an die Themengebiete "Überwachungstechnik" und "Einbruchmeldetechnik" an, da hier die Inhalte z.B. DIN-Normen anschließen und zum Teil überlappen. Weiterhin ist die Installationstechnik, die dem ZKS zugrunde liegt mit den beiden anderen Themengebieten übereinstimmend, sodass hier Verknüpfungspunkte durch die Schülerinnen und Schüler ersichtlich sind.


BILD EINFÜGEN

Die jeweiligen Lernsituationen werden in verschiedene Lernaufgaben eingeteilt. Beispielhaft ist dieses in der folgenden Übersicht grob skizziert


Lernaufgabe 1: Informieren Sie sich über die Aufgabenstellung der Lernsituation und Planen Sie Ihr weiteres Vorgehen

Um den Einstieg in die Thematik zu erleichtern beginnt die Lernaufgabe 1 mit einem kurzen Einstiegsvideo, welches die Motivation auf das Thema erhöhen soll.

Wichtig für die Lernsituation ist es, dass die Schülerinnen und Schüler direkt einen konkreten, aus dem Berufsfeld kommenden, Arbeitsauftrag erhalten um geplant und systematisch die Aufgabenstellung zu analysieren und Lösungsansätze anzuregen. Verlaufs- und mögliche Leistungstransparenz müssen gegeben sein.

Lernaufgabe 2: Erarbeiten Sie die Anforderungen an ein Zutrittskontrollsystem in einem Skigebiet und grenzen Sie es von anderen Einsatzgebieten ab, insbesondere von Normen und Richtlinien

Durch die Beschäftigung mit dem Thema Bergsport in Verbindung mit Technik wird den Schülerinnen und Schülern ein neue neue Anknüpfmöglichkeit ihres vielleicht schon vorhanden Fachwissens gegeben und schärft weiterhin die systematische Herangehensweise an einen Kundenauftrag

Lernaufgabe 3: Erarbeiten Sie den nötigen theoretischen Hintergrund von Zutrittskontrollsystemen und den aktuellen Techniken

Die Einsatzgebiete von Zutrittskontrollsystemen sind sehr vielfältig. Speziell in der Logistik, des Zeitmanagements und der Mautstellen kommt den ZKS eine immer größere Bedeutung zu. Dies ist der Grund dafür, dass dieses System ein zentraler Inhalt dieser Lernsituation ist. Falls die Auszubildenden noch keine Kenntnisse über diese Technologie besitzen bzw. es notwendig erscheit, diese Kenntnisse aufzufrischen, bietet sich dieser Exkurs an.

Lernsituation 4: Entwickeln und Planen Sie Ihre Exkursionsaufgabe

Im Mittelpunkt dieser Lernsituation steht die Planung der Durchführung auf der Exkursion. Die Lernsituation ist ebenfalls dafür gedacht, dass die Schülerinnen und Schüler selbstständig evtl. noch fehlende Fachinhalte wiederholen oder ggf. neu zu lernen.

Exkursion

Lernaufgabe 5: Nachbereitung und Vorstellung der einzelnen Arbeitsaufträge vor dem Plenum

Die Auszubildenden sollen vor allem lernen anderen vorzustellen. Diese Kompetenz müssen die Auszubildenden auch in der Abschlussprüfung nachweisen und hat von daher auch eine hohe Prüfungsrelevanz

Lernaufgabe 6: Reflektieren Sie den Lernprozess und bewerten Sie ihre Arbeitsergebnisse

Diese Aufgabe dient dazu, über den Lernprozess rückblickend zu reflektieren sowie den Lernerfolg vor dem Hintergrund der zu Beginn formulierten Zielsetzungen zu bewerten.

Exkursionsaufgaben

Die Möglichkeiten, die eine Exkursion bieten kann ist Vielfältig. Obwohl nicht die Fachwissenschaft an vorrangiger Stelle der Erlebnispädagogik stehen soll bietet sie natürlich die Möglichkeit ein wissenschaftliches Themengebiet begeisternd zu vermitteln. Ebenso fördert sie die Motivation der Teilnehmer. Der Effekt hat im richtigen Umgang auch förderliche Auswirkungen auf den "normalen" Unterricht. Wichtige zentrale Eigenschaften die auf Exkursionen vermittelt werden können sind:

  • soziale Kompetenzen
  • Förderung der Persönlichkeitsentwicklung
  • Lernbereitschaft und Poblemlösefähigkeit
  • Kommunikation und Kooperation
  • Teambildung
  • Spaß und Lebensfreude

Gerade die Punkte Förderung der Persönlichkeitsentwicklung Lernbereitschaft und Poblemlösefähigkeit und Kommunikation und Kooperation sind in der Berufsausbildung zentrale Themen die beahndelt werden sollen um die Schülerinnen und Schüler zu handlungsfähigen und mündigen Mitliedern der Arbeitswelt und Gesellschaft zu machen.

Mögliche Themen auf der Exkursion sind:

  • Erstellen von Selbstlernmaterial mithilfe von Bildern und Videos zu Zutrittskontrollsystemen und der Interaktion der verschiedenen Systeme
  • Abgleich der eigens erstellten Konzeption mit dem bestehenden System zur Simulation eines ZKS in der Schule
  • Durchführung eines Interviews mit dem Skiliftbetreiber zum Thema Technik des ZKS
  • Durchführung eines Interviews mit dem Skiliftbetreiber/ Hotelmanagement zum Thema Datensicherheit und Evaluation von Kundendaten

Für Schülerinnen und Schüler, die nicht an der Exkursion teilnehmen können: Drehbuch entwickeln in Kooperation mit den SuS vor Ort und Umsetzung von kurzfristigen Ideen vor Ort, sowie Nachbearbeitung und Dokumentation der Videos und Interviews

mögliche weitere Lerngruppen

Neben dem Lernfeld 10c "Gefahrenpotentiale ermittlen, Sicherheitssysteme realisieren" kann diese Exkursion auch i. 1. Ausbildungsjahr eingesetzt werden. Hierbei ist zu beachten, dass nicht die Technik der Zutrittskontrollsysteme im Vordergrund steht, sondern die theoretischen Grundlagen, die für die eigentliche Funktion notwendig ist. In diesem Fall z.B. der Elektromagnetismus oder die verschiedenen Speichermedien, welche in Lernfeld 4 zu finden sind. Wichtig bei der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern des ersten Ausbildungsjahres ist die didaktische Reduztierung das Stoffes hinsichtlich dessen, dass die Lerngruppe möglicherweise noch keine Vorerfahrungen mit dem Themengebiet der Zutrittskontrollsysteme hat.

Quellen

Heckmair, B., & Michl, W. (2008). Erleben und Lernen. München: Ernst Reinhardt.

Hübscher, H., Klaue, J., Levy, M., Pechtel, D., & Thielert, M. (2010). Elektrotechnik Grundwissen. Braunschweig: Westemann.

Hübscher, H., Petersen, H. J., Rathgeber, C., Richter, K., & Scharf, D. (2011). IT-Handbuch IT-Systemelektroniker/-in Fachinformatiker/-in. Braunschweig: Westemann.

Klein, M. (2010). Exkursionsdidaktik. Baltmannsweiler: Schneider.

Kultusministerkonferenz. (2003). Rahmenlerhplan für den Ausbildungsberuf Elektroniker/ Elektronikerin.

Skidata. (09. 06 2013). Von www.skidata.de abgerufen

Diese Kategorie enthält zurzeit keine Seiten oder Medien.